Sitzung mit jeweils 50-minütiger Dauer
Die Diagnose Krebs und die anschließende Behandlung bedeuten für die meisten Betroffenen einen gravierenden Einschnitt im Leben und häufig eine schwerwiegende Belastung. Das körperliche und psychische Befinden kann stark beeinträchtigt sein. Manchmal treten psychische Beschwerden auch erst mit Verzögerung, nach Abschluss der Therapie deutlich hervor. Psychoonkologische Unterstützung kann in jeder Phase der Erkrankung und nach Behandlungsabschluss eine hilfreiche Ergänzung zur medizinischen Behandlung sein. Zukunfts- und Existenzängste, Unsicherheiten bei Entscheidungen, Nebenwirkungen wie chronische Müdigkeit und Erschöpfung und vieles mehr fordern Betroffene und Angehörige heraus. Das Umfeld, Familie und Freunde, reagiert meist mit Bestürzung und Sorge. Häufig begegnen den Betroffenen aber auch Verunsicherung und Unverständnis. Im psychoonkologischen Gespräch werden das Erleben der Diagnose und Behandlung, Auswirkungen auf Familie, Beruf und Selbstwertgefühl thematisiert, sowie der Umgang mit Krankheitsängsten besprochen. Es wird darauf geachtet, neben belastenden Erfahrungen vor allem eigene Kraftquellen und den „Blick nach vorn“ in den Vordergrund zu stellen.
Als Psychoonkologin unterstütze ich Betroffene und Angehörige
- in akuten Krisen
- bei der vielfältigen Auseinandersetzung mit der Erkrankung und bei der Bewältigung von Krankheitsfolgen
- beim Umgang mit Nebenwirkungen, Ängsten, depressiven Reaktionen, traumatischen Erfahrungen
- beim Erlernen geeigneter Entspannungs- und Imaginationsverfahren
- bei Entscheidungsprozessen
- bei familiären und partnerschaftlichen Problemen, die sich aus der Erkrankung ergeben
- wenn die Krankheit wiederkehrt oder fortschreitet